Der UllrBeschützer der Bogenschützen und Schifahrer
Ullr (oft auch Holler, Oller, Uller, Valder oder Ull) ist der germanische Gott des Bogenschießens und des Schilaufens. Er ist ein Sohn von Sif und einem unbekannten Eisriesen und somit ein Stiefsohn von Thor. Ull gilt als hervorragender Bogenschütze und guter Skifahrer. Zahlreiche Orte in Schweden und Norwegen sind nach ihm benannt. Auf der Planneralm haben wir dem Ullr einen Ehrenplatz auf unserem Haus des Bogens errichtet, von wo aus er seine schützende Hand über unsere Bogenschützen und Schifahrer haben soll. Im Haus des Bogens ist der Ullr außerdem in Form eines Talismans käuflich zu erwerben Geschichte von Uller (Auszug aus "Deutsche Götter- und Heldensagen): Uller ist der Gott des Winters und der Jagd. Er ist kein anderer als Wodan selbst, der in der kalten Jahreszeit, wenn die Waffen des Krieges in der Rüstkammer hängen, dem edlen Weidwerk obliegt. In Tierfelle gehüllt, mit Bogen und Pfeilen bewaffnet, verfolgt er dann über Berg und Tal die Spur des flüchtigen Wildes. Auch vor dem Meer macht er nicht halt: Auf großen Schlittschuhen, aus Knochen geformt, saust er über die schimmernden Eisflächen der nordischen Fjorde windschnell dahin, und kommt er an offene Stellen, so wirft er seinen Schild auf das Wasser, springt hinauf und fährt wie auf einem Schiff über die Flut. Daher wird der Schild auch "Ullers Schiff" genannt. Diesem göttlichen Jäger entgeht kein Wild, das er aufs Korn genommen: Aus hoher Luft fällt der Seeadler oder das Schneehuhn, von seinem Pfeil tödlich getroffen, zur Erde herab; der blitzschnelle Hirsch, der zottige Bär, der Elch und das Rentier, der mächtige Auerochs und der gierige Grauwolf - sie alle können ihm nicht entrinnen. Sein ist, "was da kreucht und fleucht", und er verleiht gutes Jagdglück, wem er will. Ihn rufen die Weidmänner an , wenn sie sich rüsten zum fröhlichen Jagen.
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