Die Planneralm ruft…… und 323 Schützen folgten dem Ruf von Organisator Heinz Lackner und dem BSC Ennstal
Während des schweißtreibenden Anstiegs zu Ziel 17 am Plannersee konnten wir schon erahnen, welch‘ wunderschöner Sommertag uns heute ins Haus steht, wobei mir neben der Freude darüber etwas mulmig zumute war, da ich früh morgens im ganzen Haus keine Sonnencreme finden konnte, was sich abends vor dem Spiegel auch deutlich von meinem roten Nacken ablesen ließ. Von unserem ersten Schuss aus konnten wir auch schon unseren letzten Schuss sehen. Beim Anblick des Eisbären, welcher seiner natürlichen Umgebung gemäß in einer schneebedeckten Landschaft positioniert war, befanden wir diesen sofort für einen perfekten Turnierabschluss würdig. Für uns ging’s dann sofort weiter zum obligatorischen Schuss auf das Plannerseeungeheuer und den Besuch der Labestation, wo ich mir mit einem gegrillten Käsekrainer die nötige Energie für den Tag holte. Dann kam der auch bereits zur Tradition werdende Planneralm Jubliäumsschuss, der heuer in Gestalt eines Bisons auf 101 Meter eine glückliche Bogenhand erforderte. Nachdem der Nuller geschrieben war, ging’s weiter auf den wirklich sehr schön gesteckten Parcours, auf dem mich vor allem die mit Hingabe zum Detail präparierten Felltiere sehr erstaunten, unter denen ich den schwarzen Puma, sowie die beiden Löwen auf Schuss 1, also meine Lieblinge befanden. Dass wir trotz Rekordbeteiligung mit unserer recht flinken 4er Gruppe dennoch keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen mussten und somit das Turnier schon kurz vor 14:00 zufrieden beenden konnten, ließ an einer gelungenen Organisation keinen Zweifel. Da ich auch für das Programm zur Erstellung der Auswertung verantwortlich bin, blieb es auch nach dem Turnier für mich aufregend, da ich gespannt war, ob wirklich alles so funktionierte wie in den Testläufen oder ob es nicht doch – wie im Informatikerleben üblich – zu unvorhergesehenen Problemen kommen würde. Umso mehr freute mich, dass die beiden fleißigen Zahlenmagier Grete und Heli es schafften, die Auswertung sehr rasch über die Bühne zu kriegen, was zu einer sehr frühen Siegerehrung und damit sicherlich auch zu keinen genervten, wartenden Menschenmassen führte. Dass es bei der Ergebnisliste keinerlei Einsprüche gab und die fertige Auswertung zeitgleich mit der Siegerehrung bereits im Internet zum Download bereit stand, ließ mir das erste (zweite, dritte…) Bier nochmal etwas besser schmecken. Tja, und so werde ich auch nächstes Jahr wieder dem Ruf der Planner folgen… hoffentlich dann endlich mal mit etwas besserem Ergebnis oder mit Tombolaerfolg ;-) Klaus Zettler PS: Dass unter 323 Menschen den ein oder anderen notorischen Nörgler gibt oder auch mal eine Gruppe, der scheinbar nicht bewusst ist, dass das Rückwerts-Durchlaufen eines Parcours nicht nur unüblich, sondern auch gefährlich und somit äußerst dumm ist, sei unter den vielen positiven Eindrücken der netten Schar an Bogenschützen schnell wieder vergessen. Die Planneralm ruft… PPS: Sehr interessant fand ich auch den Besuch der Familie Ball, die ihre Border-Bögen zur Schau stellte. Da ich selbst einen Border LB schieße, musste ich natürlich mit dem Junior-Chef auch noch etwas fachsimpeln, was in Englisch mit dem vielen Fachvokabular eine Herausforderung für sich war. |